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Geschrieben von: JWM am 20.03.2005
Dr. Bernd Heidemann
Koesling Anderson LEBG mbH, 39326 Dahlenwarsleben
Eine Vielzahl der Milchproduzenten hat in der zurückliegenden Jahren mit Milch keinen Ge-winn erzielt. Geht man davon aus, dass schon in der Vergangenheit die zu hohen Remontie-rungskosten die Kostenposition war, die eines der höchsten Einsparungspotentiale besaß wird klar, dass unter den zukünftig verschärften ökonomischen Rahmenbedingungen die Bedeu-tung der Absenkung der Kuhabgänge weiter zunimmt.
Unsere ökonomischen Auswertungen von 2003 zeigen, dass die Betriebe im Mittel Gesamter-löse je kg Milch von 33 Ct aufwiesen (30 Ct Milcherlös, je 1,4 Ct Erlöse aus Kälber- und Schlachtkuhverkauf). Gut wirtschaftende Betriebe konnten mit 23 Ct variablen Kosten und 5 Ct Festkosten einen Reingewinn von 5 Ct je kg Milch realisieren. Diesen
Gewinn auch in Zukunft zu erwirtschaften, wird deutlich schwieriger, aber nicht unmöglich. Die Antwort auf die sinkenden Erlöse sind einerseits die weitere direkte Absenkung der vari-ablen Kosten. Darüber hinaus muss verstärkt das Kosteneinsparungspotential erschlossen werden, das in der Erhöhung der Milchablieferungsmenge je Kuh enthalten ist. Unsere Analy-sen zeigen, dass 1.000 kg Leistungssteigerung 1,3 Ct Einsparungspotential je kg Milch ent-hält. Das erschließt sich jedoch nicht automatisch, sondern muss durch ein kompetentes Ma-nagement "erkämpft" werden.........
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