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Markt 30. Milchquotenbrse: Quotenangebot erreicht Rekordhoch

Geschrieben von: JWM am 04.04.2010
Markt
Gleichzeitig Quotenpreise auf historisches Tief gefallen
Der Preis fr Milchquoten ist bei der 30. Milchbrse am 1. April 2010 auf ein historisches Tief gesunken. Der Deutsche Bauernverband (DBV) ermittelte einen gewogenen Durchschnittspreis fr Deutschland von 11 Cent je Kilogramm. Dieser stellt damit den niedrigsten Quotenpreis seit Einfhrung der Brse im Jahr 2000 dar. Im Vergleich zum letzten Handelstermin ist dieser um 7 Cent je Kilogramm zurckgegangen. Fr den bertragungsbereich West wurde ein Handelspreis von 11 Cent pro Kilogramm ermittelt. Im Vergleich zum Novembertermin sank dieser um 9 Cent je Kilogramm. Der Handelspreis fr den bertragungsbereich Ost lag bei 7 Cent pro Kilogramm. Damit ist dieser gegenber dem Novembertermin um 4 Cent pro Kilogramm gefallen.


Markt Die Milch machts jetzt gemeinsam

Geschrieben von: JWM am 15.01.2010
Markt
L P D - Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen wird jetzt gemeinsam mit den Landesvereinigungen der Milchwirtschaft in Bayern und Baden-Württemberg (in Deutschland) für Milch und Milcherzeugnisse werben. Das Trio hat mit einem gemeinsam erarbeiteten Programm zur Information und Absatzförderung unter dem Titel „Karlotta unterwegs“ die Europäische Kommission überzeugt. Insgesamt kommen über einen Zeitraum von drei Jahren Fördermittel in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro zum Einsatz. „Gemeinsam wollen die drei Landesvereinigungen diese Chance für die Milchwirtschaft nutzen und die Finanzmittel zielgerichtet einsetzen“, sagt Kristine Kindler als Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Damit wollen die Landesvereinigungen auch die Lücke schließen, die in der Aufklärungs- und Werbearbeit für Milchprodukte nach dem Aus für die CMA gerissen wurde.

Markt Erste Reaktion des DBV auf den vom Bundeskartellamt veröffentlichten Bericht der Sektoruntersuchung Milch

Geschrieben von: JWM am 13.01.2010
Markt
1. Es ist gut, dass sich das Kartellamt zum ersten Mal intensiv mit der gesamten Produktionskette bei Milch, vom landwirtschaftlichen Erzeuger, über die Molkerei bis zum Lebensmitteleinzelhandel (LEH) intensiv auseinandersetzt.

Markt Märkte 2009 und Aussichten 2010

Geschrieben von: JWM am 11.01.2010
Markt
DBV analysiert zum Jahresende die Agrarmärkte
Das Jahr 2009 war für viele Bauern ein schwieriges, turbulentes Jahr. Die Agrarmärkte waren je nach Produkten von erheblichen Preisschwankungen geprägt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertet im Folgenden die Märkte im zurückliegenden Jahr und gibt eine Prognose für 2010.

Markt Erholung für Milcherzeuger in 2010

Geschrieben von: JWM am 11.01.2010
Markt
DBV: Auf Marktschwankungen auch bei Milch einstellen In das neue Jahr dürften die Milcherzeuger etwas gelassener gehen als ins Jahr 2009. Denn die Aussichten für den Milchmarkt für das Jahr 2010 werden von den Marktexperten wieder positiver beurteilt, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) zum Jahresende. Die Milcherzeugerpreise dürften nachhaltig von der Befestigung der Preise für Milch und Milchprodukte am Binnen- und Weltmarkt profitieren und zu Jahresbeginn ebenfalls höher ausfallen als Anfang 2009.

Markt Milchleistung stieg stärker als im Vorjahr

Geschrieben von: JWM am 05.12.2009
Markt
L P D - Im jetzt abgeschlossenen Milchkontrolljahr (1.10. bis 30.9.) haben die niedersächsischen Kühe nach Angaben des Landvolks Niedersachsen ihre Leistung weiter verbessert. Das geht aus dem vorläufigen Jahresabschluss des Verdener Rechenzentrums VIT hervor.

Markt Milcherzeugung bleibt weiter in Bewegung

Geschrieben von: JWM am 11.11.2009
Markt
L P D – Niedersachsens Milchviehhalter und ihre Verarbeitungsunternehmen müssen nach dem Ende der Milchquotenregelung voraussichtlich keine „Milchschwemme” befürchten. Auch anziehende Auszahlungspreise können das Ausscheiden einzelner Betriebe nicht verhindern. Dieses Fazit zog Landvolkvizepräsident Heinz Korte, zugleich Vorsitzender im Milchausschuss des Verbandes, aus den Ergebnissen einer Analyse zur Entwicklung der Milchproduktion in Niedersachsen, die das Landvolk beim von Thünen-Institut (vTI) in Braunschweig in Auftrag gegeben hatte.

Markt 29. Milchquotenbörse: Handelsmengen deutlich gestiegen

Geschrieben von: JWM am 03.11.2009
Markt
Politische Verunsicherung lässt Quotenpreise steigen Die Milchquotenpreise sind bei der 29. Milchbörse am 2. November 2009 leicht gestiegen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) ermittelte einen gewogenen Durchschnitts­preis für Deutschland von 18 Cent je Kilogramm.

Markt Talsohle für Milchpreise offenbar durchschritten

Geschrieben von: JWM am 29.10.2009
Markt
L P D - Nach einer zu langen Phase extrem niedriger Erzeugerpreise für Milch dürfte die Talsohle nach Einschätzung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) nun durchschritten sein.

Markt Milchmarkt weiter im Aufwind - Marktkräfte wirken, politische Zurückhaltung richtig

Geschrieben von: JWM am 13.10.2009
Markt
Berlin, 13. Oktober 2009 - Der seit mehreren Wochen sich abzeichnende Aufwärtstrend auf dem Milchmarkt setzt sich langsam aber stetig fort. Nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes e.V. (MIV), Berlin, zeigen die Notierungen für die wichtigsten Milchprodukte weltweit eine steigende Tendenz.

Markt DBV: Positive Signale auf Milchmarkt durch Politik verstärken!

Geschrieben von: JWM am 17.09.2009
Markt
Weiterhin konstante Milchanlieferung in Deutschland DBV: Positive Signale auf Milchmarkt durch Politik verstärken! Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat heute auf einer Klausurtagung der Hauptgeschäftsführer der 18 Landesbauernverbände eingehend die Situation und Entwicklung auf dem Milchmarkt erörtert. „Jetzt muss die EU-Kommission durch Absatz fördernde Maßnahmen alles unternehmen, um eine schnelle nachhaltige Markterholung zu erreichen“, erklärte DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born. Der DBV forderte die EU-Kommission auf, eine mögliche Auslagerung aus Interventionsbeständen zu unterlassen. Seit einigen Wochen sehen Marktexperten Anzeichen der Besserung am Milchmarkt. Die Preise für Milchpulver, Butter, Sahne und einigen Käsesorten sind auf den weltweiten Märkten leicht angezogen. Seit Anfang Juni befindet sich auch der Spotmilchmarkt in einer deutlich positiven Entwicklung. Der DBV kritisiert scharf die Untätigkeit der EU-Kommission, weil es jetzt darauf ankommt, mit EU-einheitlichen Maßnahmen eine Wende am Milchmarkt herbeizuführen. Der DBV und die Landesbauernverbände lehnen einen Milchstreik grundsätzlich ab, weil dies keine Besserung in den Betrieben bringt. Dies wird auch durch die weiterhin konstante Milchanlieferung an die deutschen Molkereien untermauert. Auch in Frankreich haben sich nur wenige Milchbauern am Streik beteiligt (5 bis 7 Prozent). In anderen europäischen Nachbarstaaten ist die Streikbeteiligung noch geringer, nur vereinzelt nehmen Milchbauern an den Aktionen teil.

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Markt Bayerische Molkereien dürfen französischen Milchlieferstopp nicht unterlaufen

Geschrieben von: JWM am 14.09.2009
Markt
(Freising) Insiderinformationen zufolge sollen sich die Spitzenvertreter der bayerischen Molkereiwirtschaft darauf verständigt haben, ihre Milchpulvertürme abzuschalten und die Milchmengen, die sonst zu Milchpulver verarbeitet würden, sofort nach Frankreich umzuleiten. Damit versucht man offenbar, den Willen der französischen Bauern zu brechen, die eine Änderung der europäischen Milchmarktpolitik herbeiführen wollen. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. fordert die deutschen Molkereien unmissverständlich auf, dieses unerhörte Vorgehen zu unterlassen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Molkereien letztes Jahr noch unisono den französischen Milcherzeugern vorwarfen, den deutschen Milchmarkt zu schädigen, um jetzt genauso zu handeln. Es darf keinesfalls außer Acht gelassen werden, dass die französischen Milcherzeuger Verantwortung für den gesamten europäischen Markt übernehmen, indem sie eine Mengenbereinigung vornehmen, die dem europäischen Gesamtmarkt zugute kommen wird. Sie sind in ihren Bemühungen daher auch von Molkereiseite zu unterstützen, weil sie davon letztlich auch profitieren werden. Deutlich wird außerdem, dass Absprachen zwischen den Molkereien immer dann gut zu funktionieren scheinen, wenn es GEGEN die Milcherzeuger geht. Wenn Maßnahmen diskutiert werden sollen, die den Milcherzeugern wirklich helfen, beruft man sich hingegen auf die Uneinigkeit in der Molkereibranche. Der BDM fordert die Molkereibranche dringend auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Milcherzeuger bei ihren Problemlösungsansätzen wirklich zu unterstützen. Der BDM hat bekanntermaßen nicht zum Milchlieferstopp aufgerufen, er weist die Molkereien aber darauf hin, dass sie selbst mit derartigen Maßnahmen die Solidarität der deutschen Milcherzeuger mit ihren französischen Kollegen eher befeuern werden.

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Markt Milchlieferstopp in Frankreich (La Greve du lait)

Geschrieben von: JWM am 14.09.2009
Markt
<abbr title="Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V.">BDM</abbr>-Mitglieder-Info KW 37 – 10. Sept. 2009

Unter www.heute.de wurde am 10.09.09 berichtet, dass die Französischen Bauern mit sofortiger Wirkung einen Lieferboykott beschlossen haben. Damit machen Frankreichs Milchbauern im Kampf um höhere Preise mobil. Nachdem sich die EU-Agrarminister am Montag gegen ihre Vorschläge zur Milchmarktreform bzw. Flexibilisierung der Milchmengensteuerung ausgesprochen haben, sehen sie sich dazu gezwungen.

<abbr title="European Milk Board">EMB</abbr>-Präsident Romuald Schaber erklärte, sein Verband werde europaweit nicht zu einem Streik ausrufen, sagte jedoch seinen französischen Milcherzeugerkollegen zu, sie persönlich zu unterstützen und seine Milch ebenfalls nicht mehr dem Markt anzudienen. In Deutschland ist ein Aufruf zu einem flächendeckenden Lieferboykott rechtlich nicht zulässig. Solidaritätsbekundungen mit den französischen Milchbauern kamen unter anderem von den Ländern Belgien, Holland, Luxemburg, Holland und Österreich.

Auf der Internetseite des EMB www.europeanmilkboard.org befinden sich ebenfalls Nachrichten sowie Filmmaterial. Darunter ist die ins deutsche übersetzte Rede von Pascal Massol von der APLI/Frankreich. Auch über www.bdmtv.de sind Videoaufnahmen über die Vorgänge in Frankreich zu sehen.

Veranstaltungshinweis
Am Sonntag, 13.09.2009, finden in Ulm auf dem Münsterplatz ab 10.30 Uhr verschiedene Veranstaltungen unter dem Motto „Vielfalt ernährt die Welt“ statt. Der <abbr title="Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V.">BDM</abbr> ist mit einem Infostand vertreten und R. Schaber wird auf der Kundgebung sprechen. Infos unter www.vielfalt-ernaehrt-die-welt.de

Im Anschluss an die Großveranstaltung übernachten Bäuerinnen auf dem Münsterplatz unter dem Motto „Wir warten auf die Kanzlerin“, da Angela Merkel am Montag, 14.09.2009 ab 17.00 Uhr ebenfalls auf dem Münsterplatz in Ulm spricht. Sie wird begleitet von MP Oettinger, Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung) und Ronald Pofalla (CDU-Generalsekretär). Die Übernachtung ist angemeldet und genehmigt – über jede Unterstützung freuen sich die Bäuerinnen.
Ansprechpartner: Steffi Butscher (Tel. 07505/1232 oder 0178/8862867) und Birgit Kühnle (Tel. 07346/922525 oder 01747504228).



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Markt Sonnleitner: Kurzfristig umsetzbare Beschlüsse für Milchmarkt notwendig

Geschrieben von: JWM am 04.09.2009
Markt
EU-Agrarminister müssen schnell und entschlossen handeln Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, hat EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner konkrete Vorschläge unterbreitet, wie die dramatische Situation auf dem Milchmarkt zu verbessern ist.

Markt Milchmarkt dreht sich - MIV sieht vorsichtige Anzeichen für eine Trendwende

Geschrieben von: JWM am 04.09.2009
Markt
Berlin, 3. September 2009 – Eine langsame Verbesserung der Situation am europäischen und damit auch auf dem deutschen Milchmarkt sieht der Milchindustrie-Verband (MIV). Die Notierungen für die wichtigsten Milchprodukte haben ihre Talfahrt beendet. So zeigen die Berechnungen des ife Informations- und Forschungszentrums für Ernährungswirtschaft erstmals seit Sommer des letzten Jahres für den Monat August 2009 eine steigende Ten-denz für die Verwertung von Milchfett und Milcheiweiß. Auch am sogenannten Spotmarkt für Milch konnten seit langem erste Preisverbesserungen festgestellt werden. Als Ursache sieht der Verband insbesondere eine verbesserte Absatzsituation am gesamten Welt-markt. Die europäischen Interventionsmaßnahmen bei Butter konnten schon eingestellt werden, gleiches wird für Magermilchpulver bald erwartet. Auch im internationalen Ge-schäft konnten von den Anbietern von Milchprodukten höhere Forderungen durchgesetzt werden.

Markt Überhöhte Ernteprognosen völlig unakzeptabel

Geschrieben von: JWM am 09.08.2009
Markt
DBV fordert Fairness von Marktpartnern Die Getreideernte in Deutschland ist im vollen Gange, aber längst noch nicht abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund ist es mehr als ärgerlich, dass jetzt schon Verbände des Getreidehandels das konkrete Ernteergebnis bis auf zwei Kommastellen verkünden, kritisierte der Deutsche Bauernverband (DBV). „Schätzungen“ zur deutschen Getreideernte mit 50,6 Millionen Tonnen sind nur „Daumenpeilungen“ – die EU-Kommission schätzt die Getreideernte lediglich auf 47,7 Millionen Tonnen. Offenbar werde versucht, mit überhöhten Ernteprognosen den Markt unter Druck zu setzen. Der DBV fordert seine Marktpartner unmissverständlich auf, wieder zum fairen Miteinander zurückzukehren und den Abschluss der Ernte abzuwarten. Auf jeden Fall werde die Landwirtschaft alle Möglichkeiten zur Lagerung nutzen, denn schon jetzt sei die Überwindung des Erntetiefs am Markt spürbar.

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Markt Butterpreise deutlich angehoben

Geschrieben von: JWM am 03.08.2009
Markt
DBV: Endlich ein positives Signal am deutschen Milchmarkt Um mehr als 20 Cent je Kilogramm konnte der Molkereiabgabepreis für Deutsche Markenbutter angehoben werden. Wie aus Branchenkreisen zu vernehmen ist, haben die Molkereien diese höheren Abgabepreise für die nächsten zwei Monate beim Lebensmittel­einzelhandel durchsetzen können. Das ist ein äußerst positives Signal und ein Lichtblick für die kommenden Preisver­handlungen, wertete der Deutsche Bauernverband (DBV) dieses Ergebnis. Denn die Milcherzeuger machen derzeit die schlimmste Krise seit Jahrzehnten durch. Damit die Milcherzeuger wieder ein stabiles Einkommen erwirtschaften können, bedarf es aber einer Preisanhebung aller Milchprodukte im Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere bei der Trinkmilch. Ein Milcherzeuger bekommt aktuell nicht einmal die variablen Produktionskosten durch die Erzeugererlöse gedeckt.

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Markt EU-Milchmarktbericht belegt schwierige Lage der Milcherzeuger

Geschrieben von: JWM am 27.07.2009
Markt
DBV: Nur rasch wirksame Maßnahmen helfen den Milcherzeugern tatsächlich. Der heute vorgelegte Milchmarktbericht der EU-Kommission bestätigt die schwierige Lage auf den Märkten für Milch und Milchprodukte. Bei Milchpreisen von EU-weit durch­schnittlich 21 Cent je Liter sind die Milcherzeuger in ihrer Existenz bedroht. Die EU-Kommis­sion führt in diesem Bericht viele Maßnahmen auf, die sie bereits zur Stabilisierung der schwierigen Marktlage ergriffen hat. Nach Auffassung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) belegt dieser Bericht aber auch, dass die EU-Kommission zu spät und zu halbherzig reagiert hat, um schon im letzten Winterhalbjahr die wegbrechende Nachfrage bei Milch zu stabilisieren.

Markt Schluss mit „Schummelkäse“

Geschrieben von: JWM am 20.07.2009
Markt
Bereits 1.000 Unterschriften im Internet gegen „Imitatkäse“ Verbraucher wollen wissen, aus was Lebensmittel bestehen. Wo Milch drauf steht, muss auch Milch drin sein. Wenn die Produkte nicht aus „Milch“ hergestellt wurden, muss das eindeutig ausgezeichnet werden. Dafür haben sich bereits 1.000 Verbraucher ausge­sprochen, indem sie bei der Unterschriftenaktion des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im Internet unter www.danke-jetzt-reichts.de, die von der Verbraucherzentrale Bundesverband und dem Deutschen LandFrauenverband unterstützt wird, unterschrieben haben. Mit dieser Unterschriftenaktion, die anschließend Verantwortlichen in der Lebensmittelindustrie, dem Lebensmittelhandwerk, der Gastronomie und dem Lebensmittelhandel übergeben werden soll, kann jedermann aktiv sein Recht als mündiger Verbraucher einfordern. Gleichzeitig werden angemessene Erzeugerpreise für die Bauern und eine Abkehr von der „Geiz ist Geil“-Mentalität gefordert.

Markt Preisrückgänge an den Rohstoffmärkten

Geschrieben von: JWM am 11.07.2009
Markt
Analyse der internationalen Agrar- und Rohstoffmärkte durch die AMI An den internationalen Rohstoffmärkten konnte zuletzt leicht der Eindruck entstehen, dass die globale Wirtschaftskrise bereits überwunden ist. Bis Mitte Juni gab es an vielen Teilmärkten einen überaus kräftigen Anstieg der Kurse. Üblicherweise sind steigende Preise sowohl bei Agrarprodukten als auch bei fossilen Rohstoffen ein Ausdruck von Knappheit an den Märkten und auf das Verhältnis von Angebot und Nachfrage zurückzuführen. Dieses Wechsel­spiel schien zumindest vorübergehend außer Kraft gesetzt zu sein, denn die globale Nachfrage ist als Folge des weltweiten Konjunktureinbruchs weitaus schneller und kräftiger gefallen als das Angebot. Gleichzeitig ist die Versorgungslage in den meisten Ländern und auch am Weltmarkt besser als vor einem Jahr. Durch das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage lässt sich der jüngste Preisanstieg nur schwer erklären. „Ursache für die steigenden Kurse sind vielmehr die weltweiten finanzpoli­tischen Maßnahmen der Zentralbanken, durch die reichlich Liquidität in die Finanzmärkte fließt und nach Anlagemöglichkeiten sucht“, erklärte Dr. Olaf Zinke von der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI). Viele Investoren würden in den Rohstoffmärkten eine Möglichkeit sehen, sich vor der befürchteten Inflation zu schützen. Hinzu käme noch der wachsende Optimismus vieler Anleger in eine baldige Erholung der Weltwirtschaft. Die harten Fakten sprechen bislang jedoch eine andere Sprache. Ab Mitte Juni kam es dann zu einer Korrektur an den Märkten und Preisrückgängen. Auslöser war die weitgehend fehlende Unterstützung des jüngsten Preisanstiegs durch fundamentale Daten. Die Analyse der internationalen Agrar- und Rohstoffmärkte gehört zu den Aufgabenfeldern der AMI. Nähere Informationen zum Angebot der AMI im Bereich Internationale Märkte erhalten Sie bei LeifErik.Rehder@marktundpreis.de.

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